FSK6 Wenn Träume fliegen lernen

Ginsi
Wenn Träume fliegen lernen




Finding Neverland, USA/GB 2005
Laufzeit: 106 Minuten
FSK: 6
Regie: Marc Foster
Darsteller: Johnny Depp, Kate Winslet, Julie Christie, Radha Mitchell, Dustin Hoffman, Nick Roud, Joe Prospero, Freddie Highmore, Luke Spill, Kelly Macdonald, Ian Hart
Studio: Miramax Films


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Im Dezember letzten Jahres wurde das Märchen Peter Pan, was dato Kinder, sowie Erwachsene in seinen Bann gezogen hatte, 100 Jahre alt Zu diesem Anlass wurde schon im April eine Verfilmung des Märchens in die Kinos gebracht und nun "Wenn Träume fliegen lernen". Es geht hier nicht um ein weitere Verfilmung von Peter Pan, sondernd eher um das Leben des phantasievollen J.M. Berrie (Johnny Depp), der nun vor mehr als hundert Jahren Peter Pan geschrieben hatte. Ausganspunkt ist eine Uraufführung von einem seiner Stücke, was jedoch ein totaler Flopp ist. Nach dem Stück jedoch wird er für dieses überaus schlechte Werk von Anhängern heuchelnd gelobt.

Seine Inspiration findet Jack im Park, wo er seinen Gedanken freien Lauf lassen kann. Nun begibt es sich eines Tages, dass er dort vier Kinder und die Mutter, Sylvia Llewelyn-Davis, trifft. Er begeistert sie mit einer kleinen Vorführung und trifft sich auch in Zukunft mit ihnen, wo er sie das träumen lehrt. Er verbringt jeden Tag mit ihnen, was sehr zum Ärger seiner Frau und der Mutter Sylvias, die die Träumereien eines gestandenen Mannes nicht schätzt, geschieht. Er erzählt den Jungs und ihrer Mutter von dem Land Nimmerland, indem all das, woran man auch ganz feste glaubt, Wirklichkeit wird. Nimmerland wird zur Grundlage für sein späteres Stück Peter Pan. Peter Pan ist der Namensvetter einer der Jungen, der von den anderen ausgegrenzt wird. Während Barrie fleißig mit den Darstellern das Stück probt erkrankt Sylvia sehr stark, will aber um die Kinder nicht zu sehr zu belasten, nicht zugeben, dass da etwas schlimmeres sein könnte als eine Erkältung.


Fazit:

Ein sehr gut gelungenes Märchen/Drama, was sehr vom echten Leben des J.M. Barrie beeinflusst wurde, da auch vor hundert Jahren der echte Barrie die Familie Llewelyn-Davis kennen lernt und ihm die Kinder auch in Echt so ans Herz gewachsen sind wie im Film. Etwas abweichend ist der Film natürlich um alles ein wenig zu dramatisieren, aber alles in Allem ist das sehr gut gelungen. Bemerkenswert ist vor Allem die Leistung der Regie, da man den farblichen Kontrast des konservativen Londons vom Anfang des 20. Jahrhunderts und der Traumwelt, die farblich sehr differenziert wirkt, sehr heraussticht.

Wer spannende Handlung, oder geladene Acttionszenen mag und erwartet wird sehr enttäuscht wieder aus dem Kino kommen, aber wer jedoch das Märchen liebt und sein Herz für so etwas öffnet der wird vollends begeistert sein und absolut auf seine Kosten kommen!

mfG Ginsi
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