FSK18 Dear Wendy

NormanBates
Dear Wendy



Laufzeit: 105 Minuten
Regie: Thomas Vinterberg
Buch: Lars von Trier




Spezialeffekte sind verboten.
Der Film darf keine Waffengewalt oder Morde zeigen.

Das sind nur zwei der Regeln des sogenannten „Dogma-Manifests“, ein Manifest und Regelbuch für Filme, das die beiden dänischen Regisseure Lars von Trier („Dogville“) und Thomas Vinterberg („Das Fest“) 1995 in Paris vorstellten. Eine schlechte Idee, wie sich herausstellte: Letztlich wurden gerade ein oder zwei Filme im eng geschnürten Dogma-Korsett gedreht.
Zehn Jahre danach warten Vinterberg (Regie) und von Trier (Buch) mit einem Film in englischer Sprache auf, der nichts, aber auch garnichts mehr mit dem verbannten Manifest zu tun hat: „Dear Wendy“.

Der Bergmannssohn Dick ist zu empfindsam, um in die Fußstapfen seines verstorbenen Vaters zu treben und jobbt daher im Supermarkt einer amerikanischen Kleinstadt. Dick ist Waisenkind, ein veschlossener Loser, wie er im Buche steht, ohne Profil, ohne Interessen oder Freunde. Eines Tages kauft er im Spielzeugladen der ebenso einsamen Susan eine Spielzeugpistole. Durch seinen Kollegen, den Waffennarr Steve erfährt er jedoch bald, dass die Pistole alles andere als Spielzeug ist. Die Begeisterung springt schnell über und beide gründen bald einen Waffenclub im einem verlassenen Minenschacht, der als Schießstand und Clubhaus dient. Bald schließen sich Susan, Huey und Freddie den „Dandies“ an und der Sportverein bekommt einen Kleider- und Ehrenkodex: Aus Losern werden Loser mit Waffen.



Thomas Vinterberg untersucht mit Westernflair die Befindlichkeiten eines bewaffneten Landes, die Psychologie derjenigen, die eine Waffe tragen und den Irrglauben, eine Pistole könnte Persönlichkeit ersetzen.
Ein liebevoller Film voller kleiner Effekte mit symphatischen Figuren und einer angenehm klassischen, garnicht Dogma-ähnlichen Aufnahme- und Erzähltechnik.
Ein Film über Amerika und die Mythen dieses Landes, über die Suche nach Idealen, nach Freunden und nach Akzeptanz.
Ein schöner Film.
henbug
Habe dein post mal ein wenig aufgepöpelt mit 2 Bildchen smile

Ne Frage:
Kam der Film bei uns schon in die Läden?
Finde nur Importe aus England.
NormanBates
das weiß ich leider nicht.. auf jeden fall gibt es eine deutsche fassung des films, bloß ob die schon auf dvd zu haben ist: keine ahnung.
Der Gaukler
habe ihn und kann ihn nur empfehlen. auch wenn ich die angeblich mitschwingende waffenkritik abschwächen würde. sowas ist da. aber es wird nicht so politisch oder moralisch wie es sich liest. der film spielt durchaus auch mit der ästhetik von (feuer)waffen und konfrontiert die zynisch mit deren funktionalität und psychologie. dabei kommt der film zu keinem ergebnis. was seine stärke bleibt. vielmehr ein spielplatz voller (wie trier auch in interviews angibt) barry lyndon zitaten und einer sehr eigenen erzählweise. gerade durch triers fehlen in der regie. schöne besetzung auch.
NormanBates
sehe ich anders.
egal ob intention oder nicht, der output ist sehr politisch, sozialkritisch, anti-waffen. was ja die ästhetik nicht ausschließt.
Madison
Produktionsjahr 2004 (Dänemark/Deutschland/Großbritannien/Frankreich)


Verleih Legend Films (Neue Visionen)


Länge 105 Min.


FSK k.J.


Originaltitel Dear Wendy


Produzent Sisse Graum Olsen


Drehbuch Lars von Trier


Kamera Anthony Dodd Mantle


Musik / Score Benjamin Wallfisch


hehe finde ich so lustig ....aber bei mir stand nix vom fsk 18.... wie ihr sehen könnt! Augenzwinkern
henbug
In Deutschland ist der FSK 18
Andere Länder andere "FSK's"

In England zum Beispiel isser ab 15
Madison
hab die info oben von der seite vom Cinestarkino! also ? ach naja egal wenn du des sagst passt das scho ;P
NormanBates
na was soll k.j. denn heißen?

hol dir infos besser von der imdb..
BaNaNa
Zitat:
Original von NormanBates
na was soll k.j. denn heißen?

keine jugendfreigabe
Madison
ok bin wach....Augenzwinkern

grummel das mir das nicht gleich aufgefallen ist!!!

gut ok denkfehler von mir ,aber jetzt hab ich mal wieder ein wenig geschlafen....und schon ist mir aufgefallen was los ist.damn...
KingCar
hab ihn mir vor 2 wochen mal ausgeliehen ich fand den film klasse

hatte aber vorher nicht die kritik gelesen deswegen war ich etwas verwundert das Wendy ein Damen Revolver war Devil 12
öfter mal was neues Augenzwinkern
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